Demokratisch gegen Diskriminierung
2023-2024
Das Projekt „Demokratisch gegen Diskriminierung“ schuf Räume für politische Bildung, Austausch und Begegnung innerhalb der Roma-Community. Im Mittelpunkt stand die Vermittlung demokratischer Instrumente und Handlungsmöglichkeiten, mit denen Teilnehmende Konflikte konstruktiv bearbeiten und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten konnten.
Ein zentrales Anliegen des Projekts war es, politische Selbstwirksamkeit zu stärken und Roma darin zu bestärken, ihre Perspektiven sichtbar einzubringen. Gleichzeitig wurde der gesellschaftlichen Unsichtbarkeit von Roma entgegengewirkt, indem Begegnungen zwischen Community, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ermöglicht wurden.
Durch Community-Abende, Demokratie-Brunches und weitere Austauschformate wurde die Roma-Community nicht nur als Teilnehmende, sondern als aktive Gastgeberin und Mitgestalterin politischer Dialoge eingebunden. Diese Formate boten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu benennen und gemeinsam über Möglichkeiten demokratischer Beteiligung zu sprechen.
Das Projekt stärkte das Verständnis für demokratische Prozesse, förderte den Dialog auf Augenhöhe und trug dazu bei, die Stimmen und Anliegen von Roma stärker in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
